So löst man keine Probleme, Frau Kurth

+++ Lehrermangel verschlimmert sich +++ mangelhafte Umsetzung des Maßnahmepaketes nicht nachvollziehbar +++

MJK21335_Sabine_FriedelSabine Friedel, Sprecherin für Bildung (SPD Landtagsfraktion)

„Der Lehrermangel in Sachsen geht in das fünfte Jahr – und verschlimmert sich. Es ist für Schüler, Lehrer und Eltern schrecklich und nicht mehr zu erklären, warum sich nach wie vor so wenig bewegt.

Das Einstellungsverfahren muss bewerberfreundlicher werden? Das wissen wir doch schon seit Jahren! Und immer noch gibt es nur zwei Termine. Und immer noch gibt es Massengespräche. Und immer noch werden vollausgebildete Lehrkräfte weggeschickt. Das ist nicht nachvollziehbar.

Mit dem Lehrermaßnahmepaket wurde im Oktober 2016 beschlossen, dass es schulscharfe Ausschreibungen und Einstellungen geben soll. Damit die Schulleiter helfen können, das Personal zu besorgen. Damit der Referendar, der schon seit einem Jahr an der Schule ist, sich eingearbeitet hat und gebraucht wird, bleiben kann und nicht weggeschickt wird. Und nichts ist passiert!

Es gibt einen Kabinettsbeschluss – und der wird einfach nicht umgesetzt! So löst man keine Probleme.

Sachsens Schulsystem droht noch tiefer in die Krise zu geraten. Und in solchen Situationen hilft kein ‚Weiter so‘. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!
Das Kultusministerium muss jede verfügbare Person einstellen – dann eben auch über den regionalen Bedarf hinaus. Das Geld zur Einstellung ist vorhanden, das hat der Landtag bereitgestellt. Dann sind die Bewerber erst einmal gebunden und können an den Schulen entlasten, als zweite Lehrkraft in den Unterricht gehen, bei der Inklusion unterstützen oder die Schulentwicklung vorantreiben.

Dass Sachsen immer noch glaubt sich leisten zu können, Gymnasiallehrer wegzuschicken, weil sie das falsche Fach studiert haben, ist ein Hohn für jede überlastete Lehrkraft, die an unseren Schulen ihr Bestes gibt.

Mit Blick auf das Interview der Kultusministerin ist sachlich richtigzustellen, dass eine Ausreichung des Ergänzungsbereichs von 25 Prozent nicht bedeutet, dass eine Schule 25 Prozent Lehrerstunden extra erhält. Das hieße: Für vier Lehrer, die den Unterricht absichern, gibt’s einen fünften obendrauf für Ergänzung und Vertretung. Das wäre nahezu paradiesisch! In Wirklichkeit ist es anders: Der Umfang des Ergänzungsbereichs ist in einer Verwaltungsvorschrift geregelt. An den Grundschulen beispielsweise gibt es nach dieser Vorschrift je 20 Schüler eine Lehrerwochenstunde im Ergänzungsbereich. Umgerechnet bedeutet dies: Für vier Lehrer, die den Unterricht absichern, gibt es EINE Lehrerstunde (und nicht eine Lehrkraft mit 27 Stunden!) obendrauf für Ergänzung und Vertretung. Und wenn dieser Ergänzungsbereich nur zu 25 Prozent ausgereicht wird, dann gibt es praktisch nur eine Viertelstunde – mit der man natürlich keine Vertretung halten kann. Die Berechnung des Ergänzungsbereiches durch das Kultusministerium ist seit langem in der Kritik – auch durch uns.

Nicht über unsere Köpfe hinweg

Stadtratssitzung im März – Die SPD Fraktion stellt einen Befassungsantrag zur geplanten Stromtrassenführung

In Anbetracht der zu überspannenden Siedlungsräume stellt die SPD Stadtratsfraktion die geplante Trassenführung (Nord) in Frage. In einer Auseinandersetzung mit diesem Thema soll herausgearbeitet werden, inwieweit die alternativ zur Diskussion stehende südliche Umführung, auf Grund geringerer Belastungen für die Bevölkerung vorzuziehen wäre.

Antrag

Ronny Kienert unser Kandidat für die Bundestagswahl

Herzlichen Glückwunsch Ronny

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Gestern abend haben wir Ronny Kienert zu unserem Bundestagskandidaten nominiert. Mit einem glänzenden Ergebnis von über 92% der Stimmen unser Mitgliederbasis im Wahlkreis 163 Chemnitzer Land/Erzgebirge II und tatkräftiger Unterstützung schicken wir Ronny in den Bundestagswahlkampf.

Für weitere Informationen:   Ronny Kienert – einer von uns

SPD Kreisparteitag in Meerane

Ein Vortrag von Ine Dippmann, Sachsen-Korrespondentin für MDR-INFO sensiblisiert für den Unterschied zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache. Macht deutlich wie Stimmungsbilder rechter Kräfte wie Pegida, AfD und Co. die Menschen auf der Straße erfolgreich indoktrinieren.

Sehr eindrucksvoller Vortrag!

Danach wurden die Kreisvorstandwahlen durch gefführt: Erneut stellte sich unser Kreisfraktionsvorsitzende Andreas Weigel zu Wahl und wurde einstimmig mit überragender Mehrheit gewählt.

Herzlichen Glückwunsch dem neu gewählten SPD Kreisvorstand vom Ortsverein Limbach-Oberfrohna!

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Wir haben für eine Kehrtwende gesorgt

Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag,  zum Maßnahmenpaket zur Lehrerversorgung in Sachsen
 
„Mit dem vom Kabinett verabschiedeten Maßnahmenpaket zu Lehrerversorgung hat die Koalition für die lang erwartete Kehrtwende gesorgt“, erklärt Dirk Panter. „Wir bezahlen unsere Lehrer künftig besser, wir bilden Seiteneinsteiger besser aus, wir haben Mittel und Wege, um junge Leute  anzulocken und in Sachsen zu halten. Und – was uns besonders wichtig ist – Sachsen kann nunmehr ausreichend Lehrer einstellen.“
 
„Die Koalition kommt mit dem Maßnahmenpaket wichtigen Forderungen der Lehrer, der Schüler und der Eltern nach.  Die Kinder sind unsere Zukunft, deshalb investieren wir in die Schule und wertschätzend die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Wir stehen zu unserer Verantwortung, Schulbildung langfristig auf hohem Niveau zu sichern.  Das wird sich auch im neuen Doppelhaushalt widerspiegeln, den wir derzeit noch diskutieren.“

Link zur Pressekonferenz

SPD Kreisvorsitzender in den Landesvorstand gewählt

Am vergangenen Wochenende fand der Landesparteitag der SPD Sachsen in Chemnitz statt. Seit gestern gehört unser SPD Kreisvorsitzender und Kreisfraktionsführer Andreas Weigel dem Landesvorstand an. Damit werden Wege von der Kommune ins Land und zurück deutlich kürzer.

Der Ortsverein Limbach-Oberfrohna gratuliert ganz herzlich und wünscht dir viel Erfolg bei der Vorstandsarbeit

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